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Räume für Gefühle
Das Projekt „Räume für Gefühle“ ermöglicht Schüler*innen, ihre Bedürfnisse zur Umgestaltung von Klassen- und Flurbereichen zu benennen und mitzugestalten, um mit Blick auf den kommenden Ganztag ab 2026/27 bedürfnisorientierte Lern- und Erholungsräume zu schaffen, Konflikte zu reduzieren und mögliche Vorbehalte etwa beim Brandschutz abzubauen.
Räume und Flure sollten vielfältige Funktionen bieten: Lernen, Experimentieren, Austausch, Spiel, Erholung sowie Ruhe und Kreativität. Ab dem Schuljahr 2026/27 wird der Ganztag bundesweit schrittweise eingeführt, doch viele Schulen sind räumlich noch nicht darauf vorbereitet. Die zunehmende Nutzung der Räume führt zu vielfältigeren Konflikten, wenn diese keine Möglichkeiten zur Bedürfniserfüllung bieten. Solche Konflikte belasten Schüler*innen, beeinträchtigen das Lernen, das soziale Miteinander und können zu Leistungsabfall oder Mobbing führen.
Im Projekt „Räume für Gefühle“ benennen Schüler*innen von drei Klassen ihre Bedarfe zur Umgestaltung von Klassenräumen und ggf. Flurbereichen. In der Zukunftswerkstatt können sie ihre Bedürfnisse formulieren und über Prioritäten mitentscheiden. Das Projekt zielt darauf ab, Konflikte zu reduzieren und Schulen einen Anstoß für „Bedürfnisorientierte Räume im Ganztag“ zu geben; evtl. können Vorbehalte zum Thema Brandschutz abgebaut werden